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Königstein, 25.09.2023

Stuart4Kids ist am Samstag, dem 23.09.2023 zu Gast bei den Lebensmittelrettern von Neu-Anspach.

Video made by: Felicitas Friz

                                                Königstein, 13.09.2023

Wir gehen neue Wege!  

Mit diesen Worten haben wir von Stuart4Kids 2022 beendet. Nun, im letzten Viertel von 2023 möchten wir Euch teilhaben lassen, was wir als Team neues zum Wohle der Kinder und Mitmenschen in Hessen verĂ€ndert und bewegt haben. 


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Frankfurt, 08.09.2023

Stuart4Kids gemeinsam mit den stĂŒtzenden HĂ€nden in Frankfurt am Main.

Danke: Sultan, Andrea, Maya, Cihan und Ferhat

                                                                    Königstein, 13.09.2023

2023 sind wir mit Makkabi in Frankfurt am Main eine Kooperation eingegangen. Ein Traditionsverein der besonderen Art. Menschlichkeit, Gleichheit gepaart mit Gemeinsamkeit schreibt dieser Verein Erfolgsgeschichte. 
Eine weitere Kooperation sind wir mit dem Verein der StĂŒtzenden HĂ€nde e.V in Frankfurt am Main eingegangen. Aktuell sind die Schwerpunkte Kochen, Essensverteilung und Kleiderausgabe fĂŒr BedĂŒrftige. 
Kooperationen auf Augenhöhe!
 
Wir sind neue Wege mit 5 Sheep in Dreieich gegangen. Besuchten mit der grĂ¶ĂŸten Gruppe in der Geschichte das jĂŒdische Museum in Frankfurt am Main und seit Jahren sind wir mit den grĂ¶ĂŸten Gruppen dabei, wenn es um die Besuche der Fraport Skyliners geht. 
Mit dem Verein fĂŒr Schutz und Gebrauchshunde in Dietzenbach hatten wir die Veranstaltung Angsttraining mit Hunden. Stuart4Kids unterstĂŒtzt hervorragende Sportler aus der Ukraine in Standort in Frankfurt am Main. In Königstein sind wir mit Freude dabei und unterstĂŒtzen den Freundeskreis ASYL sehr gerne. 

Erste GesprĂ€che wurden mit dem Verein der Sportfreunde in Rodgau fĂŒr eine Weihnachtsfeier gefĂŒhrt. Planungen laufen fĂŒr AktivitĂ€ten der Kita Versöhnungsgemeinde in Dreieich. GesprĂ€che laufen mit Eintracht Frankfurt, dem Frauen-Team der ersten Bundesliga. Ein erster Termin steht fĂŒr ein Treffen mit -Die Lebensmittelretter in Usingen.


Dies sind neuen Wege, die wir eingeschlagen haben, ohne die laufenden AktivitĂ€ten zu ĂŒbersehen.

Besonderen Augenmerk möchten wir auf das stark wachsende Team legen, ohne jeden einzelnen von Euch wÀren diese tollen Möglichkeiten nicht gegeben.

Auch die Junge-Generation, möchten wir von ganzem Herzen aufrufen, dabei zu sein.

DANKE an die SĂ€ulen, die immer an unserer Seite stehen.

Gemeinsam, generationsĂŒbergreifend etwas bewegen und gleichzeitig 
Gutes tun, so können wir die Welt verÀndern!

                                        Tatjana Mons




Der Weg von 

Assan und Ousainou Hansen.

(Video Abspieldauer 4 Minuten)

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                                                                           Egelsbach, 29.07.2023

Wir sind so stolz auf Euch !

Seit Jahren „Seite an Seite“ Stuart4Kids und die 
Boxzwillinge Assan und Ousainou Hansen.


Assan Hansen https://www.instagram.com/assan.hansen/
Ousainou Hansen https://www.instagram.com/lil_ouss_99/

Seht, schon heute den Beitrag der 
ARD ĂŒber zwei beeindruckende Boxer / Persönlichkeiten in der Mediathek
(Abspielzeit Video 30 Minuten)

Video made by: Tatjana Mons

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Frankfurt, 22.07.2023 

Wir reichen 

uns die HĂ€nde 



              Wir reichen uns die HĂ€nde 


                                                                               Frankfurt, 22.07.2023

Bei unserer gemeinsamen Essensausgabe mit StĂŒtzende HĂ€nde e.V. in Frankfurt habe ich viele EindrĂŒcke gesammelt. Oft laufe ich auf meinem Weg vom BĂŒro abends durch das Bahnhofsviertel um mit meiner Bahn nach Hause zu fahren. Allein die EindrĂŒcke, auf dem Weg zur Bahn können einen schon so manches Mal zusammenzucken lassen, wenn man einmal hinsieht. Die Obdachlosigkeit und auch Armut derer mit Wohnsitz, die unter Inflation und Energiekrise leiden, stellt ein zunehmendes Problem dar. Auch der Drogenkonsum auf den Straßen, ein Thema, welches ĂŒberall sichtbar ist. Das Team von StĂŒtzende HĂ€nde e.V. organisiert 6 Tage die Woche eine Essensausgabe fĂŒr BedĂŒrftige, fĂŒr mich eine Gelegenheit einmal den Menschen auf der Straße zuzuhören und dem ein oder anderen ein LĂ€cheln ins Gesicht zu Zaubern. "Mut ist, was es braucht, um aufzustehen und seine Meinung zu sagen. Mut ist auch, was es braucht, sich hinzusetzen und zuzuhören." An der Essensausgabe am Eschenheimer Tor und auch auf der Zeil hatten wir viel Freude und uns begegneten sehr dankbare Gesichter. Menschen ein LĂ€cheln zu schenken und vielleicht auch ein LĂ€cheln ins Gesicht zaubern zu können, ist wie Magie. Und auf die Frage welche Schicksale hinter der BedĂŒrftigkeit stehen, bekam ich auch die ein oder andere Antwort. Ich traf ein paar Rentner, die mir Ihre Geschichte erzĂ€hlten. Viele einsame Menschen und auch einen jungen Mann, der 3 große Tupperdosen mitbrachte. Er erzĂ€hlte mir, dass er mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung lebt, einen 400-Euro-Job hat und sich um sie kĂŒmmert. Das Geld reicht nicht aus, allein die gestiegenen Energiekosten sind kaum zu bewĂ€ltigen, die EinkĂ€ufe im Supermarkt kaum noch möglich. Dann traf ich eine sehr herzliche Ă€ltere Dame. Sie lebt seit mehreren Jahren auf der Straße. Die Geschichte wollte sie mir nicht erzĂ€hlen. Scharm ist auch oft ein Thema, wenn man ohne Obdach ist und nicht immer sieht man es den Menschen an. Auch etwas worĂŒber viele Schweigen und dies mit sich ausmachen. Unsere letzte Station, das Bahnhofsviertel, immer wieder ein schockierendes Bild fĂŒr mich. Die Folgen des scheinbar immer mehr ansteigenden Drogenkonsums sind hier massiv sichtbar und manchmal weiß man eigentlich nicht wirklich ob der ein oder andere noch etwas mitbekommt und wie gegenwĂ€rtig die Menschen in der Lage sind zu reagieren. Viel Dankbarkeit haben wir auch hier erfahren dĂŒrfen, aber so ganz wohl fĂŒhlte ich mich nicht zu jeder Zeit. Und fĂŒr mich bleibt an der Wir reichen uns die HĂ€nde Stelle die Frage offen: Welche Projekte könnten hier ĂŒberhaupt nachhaltig sinnvoll sein, solange die Drogen immer nachgeliefert werden? Mein Herz erobert hat an diesem Tag eine wunderschöne Ă€ltere Dame, mit einem LĂ€cheln, welches mich verzaubert hat. Es war voller Dankbarkeit. Leider war zu wenig Zeit mit ihr zu sprechen und ich hoffe, dass ich sie wieder treffe um Ihre Geschichte zu erfahren. 
                                                                     
                                                                                 Felicitas Friz


                                       10. Februar 2023

Wenn Kinder schweigen, Mobbing!

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Wie könnte diese Geschichte weitergehen? 
Welche Reaktion von Martina oder ihren MitschĂŒlern wĂŒrdet Ihr erwarten? 
 
Video made by: Tatjana Mons
Voice und Text by: Tatjana Mons

                   Frankfurt, 13.12.2022

Das Leben ist anders gewesen, oder hat man das andere nicht gesehen?  

Heute sind die Kinder erwachsen, leben in einer anderen Stadt, einem anderen Land oder sogar auf einem anderen Kontinent. Der Wandel der Zeit geht seine Wege und öffnet nicht nur positive Möglichkeiten, sondern fordert auch seine VerĂ€nderungen. 
 
Papa lebt in einem Pflegeheim, weil Mama zu gebrechlich ist, ihn zu pflegen. Sie kann sich nicht mehr kĂŒmmern. Sie selbst lebt in einer kleinen Wohnung, kocht und backt nicht mehr, ihr Essen bekommt sie geliefert. 
Gelegentlich denkt sie an die Zeit zurĂŒck, als alle zusammen noch an einem Tisch saßen und Organisation im Dezember nicht das Leichteste gewesen ist. Allein ist ihr Mann am Weihnachtsabend im Pflegeheim, sie sagen, er weiß nicht, welcher Tag heute ist. Er sitzt wie immer in seinem Sessel am Fenster und schaut raus. Vielleicht ist das so, doch er sieht die Lichter in den Fenstern der Menschen, die leuchtenden BĂ€ume in den GĂ€rten. Vielleicht weiß er wirklich nicht, welcher Tag heute ist. Doch er sieht, dass etwas anders ist und vielleicht erinnert ihn dieser Anblick an eine vergangene Zeit. Eine Zeit mit der Familie, mit Freude und vielleicht huscht ein Schmunzeln der Erinnerung ĂŒber sein Gesicht. 
Gerade als es dunkel geworden ist, die Lichter herrlich leuchten, durch den Wind flackern, klopft es an seiner ZimmertĂŒr. Herein kommt Klara, in der Hand eine kleine TĂŒte mit GebĂ€ck und einer kleinen Schokoladenfigur. Einem freundlichen LĂ€cheln auf dem Gesicht sagt sie ein paar nette Worte. Klara ĂŒberreicht ihm die Mitbringsel und setzt sich fĂŒr einen Moment zu ihm. Sie schaut in freundlich an, legt ihre Hand auf seine Schulter und gibt ihm so das GefĂŒhl, nicht allein zu sein. 
Dieser Abend IST etwas Besonderes. 
Mama sitzt allein zu Hause vor dem FernsehgerĂ€t und denkt etwas wehmĂŒtig an die frĂŒheren Zeiten, als sie nicht allein gewesen ist. Es klingelt an der HaustĂŒr und sie schaut verwundert am Fenster, wer an der TĂŒr ist. Da ist die Nachbarin, die ihr freundlich zuwinkt und so geht sie an die TĂŒr und öffnet diese. Klara möchte ihr ein kleines Geschenk geben, PlĂ€tzchen, Marmelade und eine Schokoladenfigur. Klara sagt ein paar schöne Worte, hĂ€lt Mama am Unterarm und lĂ€chelt ihr zu. Mama ist gerĂŒhrt, lĂ€chelt und ist dankbar fĂŒr diesen kurzen Moment. ZurĂŒck in der Stube erfreut sie sich der Kleinigkeiten und lĂ€chelt. Sie fĂŒhlt sich nicht allein.
Dieser Abend IST etwas Besonderes.

 


Sei DU Klara fĂŒr die Menschen in Deiner Umgebung.                     

                            Tatjana Mons

                  Dietzenbach, 17.12.2022 

 

Am 03.12.2022 trafen wir von Stuart4Kids uns mit den Kindern und den Verantwortlichen vor Ort in den RĂ€umlichkeiten des Boxprojektes in Dietzenbach. Auch die Familie des Trainers durften wir kennenlernen. Ziel des Treffens ist es gewesen, den Kindern eine Freude zu bereiten. 

Dass es am Ende ein absolut emotionaler Moment wurde, hat uns von Stuart4Kids gezeigt, wie ĂŒberraschend, wie nötig und wie extrem dankbar man fĂŒr diese UnterstĂŒtzung ist. Dank der großzĂŒgigen Spenden Dietzenbacher GeschĂ€ftsleute ist es gelungen, die zwei grĂ¶ĂŸten WĂŒnsche der Verantwortlichen der Einrichtung zu erfĂŒllen. 

So gibt es neue Schuhe und Schulmaterial, welches bei Bedarf ausgehĂ€ndigt werden kann, fĂŒr die Kinder aus diesem Boxprojekt. Weiterhin gab es Geschenke, welche alle anwesenden tief beeindruckt haben. 

An diesem Tag hat das Boxprojekt und seine SchĂŒtzlinge eine großartige Erfahrung machen dĂŒrfen, die ihnen Hoffnung, Mut, Zuversicht und ihren Selbstwert gestĂ€rkt haben. Sie haben erfahren, dass andere an sie glauben, sie unterstĂŒtzen und sie SEHEN. 

Wir von Stuart4Kids, das Team vom Boxprojekt und die Kinder dieser Einrichtung bedanken sich bei all den Spendern fĂŒr ihr Vertrauen und ihre Spende. 

 

                                                                     DANKE, fĂŒr IHR Herz!  
                                                                       Tatjana Mons

 

                         Dietzenbach, 03.12.2022
Team Stuart4Kids, konnte heute in Dietzenbach WĂŒnsche erfĂŒllen. Dank der tollen UnterstĂŒtzung zahlreicher Spender konnten wir darĂŒber hinaus positive Nachrichten ĂŒberbringen. 

 
                                                                                                Dietzenbach, 15.11.2022

30 Paar Schuhe – Tatjanas Herzensprojekt zu Weihnachten
Auch Schul- und Bastelmaterial wird gesucht

„Ich will das unbedingt schaffen!“, sagt Tatjana. Und deshalb schreibt sie in diesen Tagen Briefe und E-Mails, fĂŒhrt Telefonate und tourt durch LadengeschĂ€fte. Worum es geht? Um 30 Paar Schuhe, und um BĂŒro- und Bastelmaterial fĂŒr Schulkinder. Seit Tatjana neulich das Boxprojekt des Bildungshauses Dietzenbach [https://www.dietzenbach.de/Familie-Bildung/Jugendliche/Boxprojekt/] besucht hat, lĂ€sst sie der Plan nicht mehr los. Die Sozialarbeiter haben ihr erzĂ€hlt, dass viele der Kinder, die an dem GewaltprĂ€ventionsprojekt teilnehmen, nur ein einziges Paar Schuhe besitzen. Und das ist nicht selten kaputt oder passt nicht richtig.
Seit gut einem Jahr ist Tatjana eine der tragenden SĂ€ulen bei Stuart4Kids. FrĂŒher war, die selbst zwei Kinder und zwei Enkelkinder hat, erfolgreiche Unternehmensberaterin und Headhunterin. Treueste Begleiterin im Alltag ist HĂŒndin Honey. Die kleine Chihuahua-Dame ist sogar mit an Bord, wenn Tatjana ihrem sportlichen Hobby nachgeht: Beim Stand-up-Paddling mitten auf dem Wasser die Ruhe und die Natur zu genießen. Und Honey weiß, dass Frauchen, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, alles dransetzt, das auch zu erreichen.
Jetzt sind das Schuhe fĂŒr die MĂ€dchen und Jungen des Boxprojekts Dietzenbach. Zu Weihnachten sollen die Schuhe unter dem Weihnachtsbaum liegen, dazu Geodreiecke, Schreibhefte, Radiergummis – eigentlich normales Schulmaterial, fĂŒr das aber oft in den Familien kein Geld mehr ĂŒbrig ist. Mal- und Bastelsachen wĂ€ren auch schön.
Tatjana hat sich in einem Fernstudium zur Kunsttherapeutin ausbilden lassen. Sie weiß, welche positiven Effekte kreatives Schaffen mit sich bringt. FĂŒr Stuart4Kids organisiert sie Kunst Projekte. Ihr Credo: „Wenn dir jemand sagt, das kannst du nicht, dann antworte ihm: ‚Jetzt vielleicht noch nicht. Aber ich werde es lernen!‘“ 
Sich fĂŒr benachteiligte Kinder und Jugendliche einzusetzen, ist fĂŒr Tatjana eine absolute Herzenssache. Deshalb engagiert sie sich mit einer gehörigen Portion Energie und ganz viel Empathie bei Stuart4Kids. Dabei mitzuwirken, MĂ€dchen und Jungen in den verschiedenen Projekten fröhliche Momente, ein StĂŒckchen Geborgenheit und vor allem den Glauben an sich zu geben,                            motiviert sie jeden Tag aufs Neue. Zusammen mit Stuart, Effi, Achim, Katja und den anderen Mitstreitern im Team kreiert sie immer neue Ideen.
Dazu gehört auch das aktuelle Herzensprojekt: „Ich möchte 30 Kindern und Jugendlichen, die mitten unter uns in armen VerhĂ€ltnissen leben mĂŒssen, zu Weihnachten neue Schuhe ermöglichen und im Hinblick auf den bevorstehenden Winter fĂŒr gesunde, warme FĂŒĂŸe sorgen. Dazu noch ein zweites PĂ€ckchen mit Schulsachen und Bastelmaterial. Das wĂ€re großartig!“, sagt Tatjana. Stuart hat ihr versprochen, den Wert des Sachspenden-Aufkommens aus eigener Tasche nochmal draufzulegen. Davon sollen weitere so dringend benötigte Dinge fĂŒr die Kinder aus dem Dietzenbacher Boxprojekt gekauft werden.

Sie möchten Tatjanas Projekt mit einer Sachspende unterstĂŒtzen?
Schreiben Sie uns! [[email protected]]

                                                                                       Dr. Katja Weinig-Kohlenbach
                                                                                            www.ars-verbi.de 


                                                                                           29. Oktober 2022

FĂŒr den einen ist es Arbeit und fĂŒr den anderen ist es ein Ehrenamt

Doch fĂŒr Hossein Mehranfard und Amanuel Yigzaw ist es Leidenschaft! Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist weit mehr als ein Job, es ist Berufung und eine Herzensangelegenheit der beiden exzellenten Boxtrainer. Beide sind stolze FamilienvĂ€ter und liebende EhemĂ€nner mit starken Frauen. Ohne diese UnterstĂŒtzung könnten sie nie leisten, was sie tun, denn sie sind nicht nur Boxtrainer, sie sind fĂŒr viele eine Vertrauensperson. Hossein ist Jugendsozialarbeiter und Leiter des Boxprojektes in Dietzenbach (https://www.dietzenbach.de/Familie-Bildung/Jugendliche/Boxprojekt/). Dort durften wir ihn besuchen und er schenkte uns Zeit fĂŒr ein GesprĂ€ch. 


In dem Projekt geht es um weit mehr, als dass die jungen Menschen hier boxen. Um zu verstehen, was alles fĂŒr Hossein dazu kommt, ein Beispiel: Wenn ein Jugendlicher zu Hossein in das Boxprojekt kommt und hier boxen möchte, beginnt fĂŒr beide ein Weg. Es dauert unter UmstĂ€nden eine Weile, bis der junge Mensch zum ersten Mal sportlich aktiv werden darf. Angefangen mit einem gemeinsamen GesprĂ€ch mit den Eltern, einem GesprĂ€ch mit der Schule bis zu den schulischen Leistungen. Hossein ist es wichtig, dass die Jugendlichen rundum auf einem positiven Weg sind. Keine Gewalt und keine Drogen. So möchte er sie in ihr Leben begleiten, inklusive gutem Schulabschluss. Erst wenn im Zeugnis keine schlechtere Note als eine Drei zu finden ist, dĂŒrfen sie bei Hossein boxen. Um dies zu erreichen, gibt es im Boxprojekt eine Hausaufgabenbetreuung und Lernhilfen. Aktuell sind zwischen 30 und 40 Jugendliche dort aktiv, was eine große Verantwortung und Aufgabe fĂŒr einen Trainer ist. Hossein selbst bedauert es sehr, dass ihm nur wenig Zeit bleibt, seine SchĂŒtzlinge im Training zu 100 % zu begleiten. Auf die Frage, wenn er etwas Ă€ndern könnte, was das wĂ€re, antwortet er:

„Es macht mich traurig zu sehen, dass manche wohl nur ein Paar Schuhe haben. Sie tragen sie im Sport und auf der Straße. Oft fehlt es an Dingen wie Schulheften, Stiften oder anderen Schulmaterialien. Hier wĂ€re es schön, ein separates Budget zu haben, um unbĂŒrokratisch schnell helfen zu können. Wenn es ehrenamtlich Studenten, ehemalige Lehrer oder einfach Personen gĂ€be, die uns unterstĂŒtzen wĂŒrden, bei der Hausaufgabenbetreuung oder Ă€hnliches, oder auch ein Boxtrainer, der uns in dieser Art unterstĂŒtzen wĂŒrde, das wĂ€re hervorragend.“ 


Zwei Boxtrainer, zwei verschiedene Situation und am Ende: zwei beeindruckende Menschen! 

Hinzu kommt in der heutigen Zeit Mobbing, was geschieht mit der Seele eines Kindes, wenn es nur ein paar Schuhe hat und andere Kinder sich darĂŒber lustig machen? Wurde man frĂŒher auf dem Schulhof gehĂ€nselt, wird es heute in den sozialen Medien oder per Handy wie ein Lauffeuer verbreitet. Heute ein Teenager zu sein, ist eine Herausforderung der besonderen Art. Es beginnt schon eine erste Form des Erlebens: „Ich bin chancenlos.“ So zieht sich der Faden im schlimmsten Fall unendlich weiter. Daher ist es so wichtig, diesen Kindern unter die Arme zu greifen. Oder Kindern, die aus unterschiedlichsten GrĂŒnden nicht zu Hause sein möchten und es niemanden interessiert, wo sie sind, die Freunde aber gut behĂŒtet mit den Eltern am Abendbrottisch sitzen. Was wird aus diesen Kindern? Wir wĂŒnschen ihnen, dass sie einen dieser Boxtrainer treffen und die Form der Hilfe erfahren, die man gerne selbst in einer schwierigen Situation haben möchte. Die beiden Boxtrainer schauen genau hin, denn es ist ihnen eine Herzensangelegenheit.

 >Gesellschaftliches Engagement ist heute wichtiger denn je. Sei dabei und gib unserer Jugend eine Chance.< 

EHRENAMT, ist mehr als ein Wort! 

                                                                                             Tatjana Mons

Mahsa Amini 

WIR SEHEN EUCH! 

We see you!

Ù…Ű§ ŰŽÙ…Ű§ ۱ۧ می ŰšÛŒÙ†ÛŒÙ…

Frankfurt/Main 27.10.2022

Geboren am 16.09.1999

Gestorben am 20.09.2022


                           


                                         

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                                                                                        15. September 2022


Straßenkinder in Deutschland

2021 lebten ca. 40.000 MinderjĂ€hrige und junge Erwachsene ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum auf der Straße. Die Dunkelziffer ist nicht bekannt, Tendenz steigend!
Was bewegt Kinder, ihr zu Hause zu verlassen und bei Wind und Wetter auf der Straße zu leben? Mit Hunger, Durst, KĂ€lte und mangelnder Hygiene?
Oft ist es Gewalterfahrung, Alkoholismus der Eltern, zerrĂŒttete FamilienverhĂ€ltnisse oder das GefĂŒhl unerwĂŒnscht zu sein. Um nur wenige Beispiele zu nennen.
Die RealitÀt existiert nicht, solange wir sie nicht sehen.
Oft ist ihr Blick auf den Boden gerichtet, oder unter einer MĂŒtze versteckt, damit man ihr Gesicht nicht sieht. Nicht auffallen ist essenziell. Die Kleidung zu groß oder zu klein, besorgt aus einem Altkleidercontainer.
Wenn es dunkel wird und die Menschen die Straßen verlassen, kommen sie langsam aus ihrem Versteck und suchen in MĂŒlleimern nach etwas essbaren und Pfand, um sich etwas zu trinken kaufen zu können. Die Kinder halten sich fern von öffentlichen GebĂ€uden, betteln nicht und bleiben oft allein. Fern bleiben von Orten, wo Polizei oder Sicherheitsleute sich aufhalten, leise und unsichtbar bleiben. Sonst wĂŒrde man sie nach Hause bringen oder dem Jugendamt ĂŒbergeben. STOP! 
 
- ZehnjĂ€hrige ist Deutschland jĂŒngstes Straßenkind 
- auf der Straße lauert ĂŒberall die Gefahr, ein Opfer zu werden 
- viele der Kinder sind krank 

Seit 10. Juni  2021 ist das Kinder- und JugendstĂ€rkungsgesetz (KJSG) in Kraft. Zum 01. Januar 2024 werden die sogenannten Verfahrenslotsinnen bei den JugendĂ€mtern eingefĂŒhrt.  01. Januar 2028  sollen die JugendĂ€mter fĂŒr alle Kinder und Jugendlichen zustĂ€ndig werden.  Zuvor allerdings muss der Bundestag und Bundesrat bis 2027 ein Bundesgesetz verabschieden, das die Einzelheiten konkret regelt. (https://awo.org/kinder-und-jugendstaerkungsgesetz-was-aendert-sich-konkret)
Allerdings gibt es noch immer die Möglichkeit, dies auszubremsen.
Es geht hier nicht darum zu spekulieren, was passiert ist oder um Schuldzuweisungen.
Sondern, wie können wir diesen Kindern helfen?
Möglichkeiten wÀren zum Beispiel:

- Selbstorganisation lehren
- Mehr Anlaufstellen, SchlafplĂ€tze speziell fĂŒr Kinder und Jugendliche. Mit der Option anonym bleiben zu dĂŒrfen
-unterstĂŒtzung bei der Integration in die Gesellschaft
- Heime umwandeln, als Vorbild könnten SOS-Kinderdörfer dienen (https://www.sos-kinderdorf.de/portal/jobs/sos-kinderdorfmuetter-und-vaeter/leben-und-arbeiten-in-der-kinderdorffamilie)

Umdenken wÀre angesagt, handeln, aktiv werden!
Wir haben keine Zeit bis zum Jahr 2028. Jeder Tag, an dem nur ein einzelnes Kind auf der Straße lebt, ist zu viel.

Wir alle haben nur eine Zukunft, diese liegt in den HĂ€nden aller Kinder!
Lasst uns ihnen HEUTE die Hand reichen. 
                                                                                                      Tatjana Mons 

Du kannst Deine Augen schließen, 

aber nicht Dein Herz. 

Tatjana Mons 

Eine moralische Schande

Wir sind sprachlos, dass der PalĂ€stinenserprĂ€sident Abbas sich vor die Öffentlichkeit stellen und den Holocaust relativieren kann, ohne dass man ihn unterbricht oder die Pressekonferenz am 17.8.2022 abbricht.
Wir sind fassungslos, dass der Bundeskanzler am Ende Herrn Abbas die Hand reicht.

Mit GĂ€nsehaut und voller RĂŒhrung denken wir gern an die Zeit im Hessenpark an dem 400 SchĂŒler:innen der I.E. Lichtigfeld-Schule gemeinsam SCHALOM gesungen haben.
Die Kinder sangen ĂŒber Frieden und Freiheit, obwohl sie nicht wirklich frei sind. Auf allen Wegen werden sie von SicherheitskrĂ€ften oder Polizeibeamten begleitet.
Wir sind dankbar fĂŒr den Schutz unser MitbĂŒrger jĂŒdischen Glaubens und traurig, dass Antisemitismus in Deutschland im Jahr 2022 immernoch ein aktuelles Thema ist.

Es liegt uns am Herzen, uns fĂŒr das Verhalten des  Bundeskanzlers zu entschuldigen, wir sind zutiefst betroffen und beschĂ€mt.
Ein Relativieren oder Verharmlosen des Todes von Millionen von Menschen darf NIEMALS geschehen.

Erst Stunden spĂ€ter Ă€ußerte Olaf Scholz durch seinen Pressesprecher Steffen Hebestreit zu den Worten von Abbas.
Steffen Hebestreit ĂŒbernimmt die Verantwortung und "den Fehler auf seine Kappe". Eine Relativierung des Holocaust sei "völlig inakzeptabel".
Wir haben in unserem Leben  alle schon Fehler gemacht.
Herr Bundeskanzler Scholz: hier hÀtten wir eine sofortige und menschliche Reaktion Ihrerseits erwartet!

Internationales Auschwitz-Komitee:

Politiker und Organisationen verurteilen die Holocaust-VorwĂŒrfe gegen Israel von Mahmud Abbas scharf. Doch auch Olaf Scholz steht massiv in der Kritik – er hatte seinem Gast bei dem gemeinsamen Auftritt nicht widersprochen.

"Es ist befremdlich, dass Abbas’ Äußerungen zum Holocaust in der Pressekonferenz unwidersprochen geblieben sind.“ 


Schon 2018  fĂŒhrte Abbas Aussage, dass der Holocaust nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden sei, sondern weil „Juden Zinsen fĂŒr Kredite genommen haben“ zu einem Eklat. 

                                                                Tatjana Mons, Diana Wertsch 



 

                                                     01. August.2022 

                                                         

WIR und die Inflation


Lebensmittel und Energiekosten so hoch wie nie. WIR SCHAUEN HIN: 
Der Anstieg der Renten im VerhĂ€ltnis zur Inflation ist minimal. Zahlreiche Rentner wissen nicht, wie sie mit all den Preiserhöhungen zurechtkommen sollen. Angefangen bei den zu erwartenden Nachzahlungen der Strom und Heizkosten bis hin zu Lebensmittel oder Medikamente.  Aktuell liegt eine Standardrente bei etwas ĂŒber 1500,00 € im Monat, eine 60 mÂČ Wohnung liegt bei ca. 1000 € warm monatlich (stand Juli 2022) Tendenz steigend. Hinzu kommen Kosten fĂŒr Medikament, Versicherungen, ÖPNV, Pflegeprodukte, Kleidung, Lebensmittel, GetrĂ€nke und weiteres aus dem alltĂ€glichen Leben. Dies alles mit 500 €. Jedem von uns ist klar, das ist kaum möglich, aber leider kein Einzelfall. 
Wie ergeht es Familien oder Alleinerziehenden?

Zum Vergleich 2017 zu 2022:
Einschulungskosten 338,00€ zu 686,00€
Sportvereinsbeitrag  jĂ€hrlich   75,60€ zu 114,00€
Schulessen 180 Tage jĂ€hrlich 576,00€ /a 3,20€ zu  990,00€/ a 5,50€

Was geschieht, wenn ein Schulkind kein Heft oder Stift mehr hat, weil das Geld Mitte des Monats gerade so fĂŒr gesundes Essen reicht? Die Sportschuhe zu klein, die Hose zu kurz. Situationen, die Eltern und Kindern unangenehm sind, was passiert in einer kindlichen Seele? 
Aktuell gibt es mehr bedĂŒrftige Menschen als je zuvor. Wie kann es sein, dass ein Besuch im Schwimmbad unmöglich ist, ein Ausflug ins Museum nicht bezahlbar, ein Buch ein Luxusartikel ist. Vielleicht aber zum Geburtstag ein Bibliotheksausweis machbar, der Sportverein gekĂŒndigt werden muss, da das Geld nicht mehr reicht. 
Leben in Deutschland:
Einkommen steigt ab Oktober 2022 minimal, Mindestlohn 12,00 € die Std.
Ausgaben, Anstieg aktuell bei 7,4 % Inflationsrate (Tendenz steigend).
Zur gleichen Zeit werden die DiÀten unserer Politiker ab 1. Juli 2022 erneut erhöht.

Was könnte zu einer Erleichterung der aktuellen LebensumstĂ€nde in Deutschland beitragen? 
Mögliche Beispiele aus anderen LĂ€ndern, die ausgezeichnet funktionieren: 

  • Brot und Wasser sollte es fĂŒr ganz, geringes Geld geben
  • Die Renten sollten nicht steuerpflichtig sein
  • Gesunde Lebensmittel sollten in der Steuer gesenkt werden
  • Die zugesagten FinanzzellenunterstĂŒtzungen sollten netto wie brutto sein
  • Gutscheine fĂŒr Sportvereine fĂŒr Kinder und Rentner
  • Nach Vorlage der Quittung 50% RĂŒckerstattung der Kleidung fĂŒr Kinder, ebenso der Schulmaterialien
  • Medikament, Brillen und HörgerĂ€te sollten ohne Zuzahlung sein
  • Benzin fĂŒr Sozialschwache und Rentner sollte steuervergĂŒnstigt sein


Es gibt keine Fee, die WĂŒnsche erfĂŒllt, doch es gibt Politiker und an SIE geht dieser Satz:
Vergesst unsere Rentner nicht und behĂŒtet unsere Kinder, bitte!

                                                                                                        Tatjana Mons

 

 
                                                              Unser update am 28. Juli.2022

Der hÀssliche Skandal geht weiter
Neue Antisemitismus-VorwĂŒrfe:
Sehr viele Documenta-Gesellschafter fordern Maßnahmen, 
Kassel will externe Experten einsetzen.
Klarheit und Wahrheit sind angesagt.
Die Bevölkerung ist empört und verlangt nach einer AufklÀrung.
Schuster und viele Politiker fordern Abbruch der Documenta. 


 
                                                                                                          05. Juli.2022

Die documenta fifteen in Kassel im Jahr 2022
Was uns bewegt, wir schauen hin!
 
Die documenta fifteen in Kassel ist eine der bedeutendsten Kunstausstellungen der Welt.         In den vergangenen Wochen gab es viele verschiedene Artikel und Meinungen ĂŒber diese weltweit angesehene Kunstausstellung. Es gab viele negative Berichte  in verschiedensten Medien, Zeitungen, das Internet etc.. 
Auch  jĂŒngere Generationen sprechen darĂŒber. Ebenso ist es ein großes Thema im Stuart4Kids-Team und bei allen unseren Partnern. 
Dass darĂŒber gesprochen wird, freut uns sehr, denn es bedeutet, dass hingeschaut wird. 
Hinschauen, das ist es, was Stuart Truppner antreibt, was er sich zur Lebensaufgabe gemacht hat. 
Die deutsche Gesellschaft ist aufmerksam und kritisch und diskutiert kritisch zum Thema antisemitische Motive in der Kunstausstellung documenta fifteen.



Das Stuart4Kids-Team stellt sich, genau wie unzĂ€hlige andere Menschen, die Frage: 
Wie konnte es so weit kommen? 
Antisemitismus mit deutschen Geldern finanziert! Unser UnverstĂ€ndnis darĂŒber haben wir zum Anlass genommen, die beiden folgenden Artikel zu schreiben.
 SHALOM, Ruhe, Gesundheit, Friede und Sicherheit, danach sehnen wir uns alle. Wir wĂŒnschen uns fĂŒr alle Menschen, egal welcher Religion, Hautfarbe, Orientierung, Geschlecht oder Sprache, Gleichbehandlung, Gleichberechtigung, Respekt und ein friedvolles Miteinander.

                                                                                                      Tatjana Mons

 

Die Documenta eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen fĂŒr zeitgenössische Kunst. Die erste Documenta wurde 1955 auf Initiative von Arnold Bode 1900-1977 (KĂŒnstler, Architekt, Akademieprofessor und Designer) in seiner Geburtsstadt in Kassel veranstaltet. Alle fĂŒnf Jahre findet sie fĂŒr die Dauer von  100 Tagen statt, daher der Name: Museum der 100 Tage. Die Documenta und das Museum Fridericianum GmbH ist eine gemeinnĂŒtzige Gesellschaft, die von der Stadt Kassel und dem Land Hessen als Gesellschafter getragen und durch die Kulturstiftung des Bundes finanziell unterstĂŒtzt wird. 

Am 13. Juli 2018 wurde bekannt gegeben, dass die Documenta15 von dem KĂŒnstlerkollektiv ruangrupa (wörtliche Bedeutung" visueller Raum") aus Indonesien geleitet werden soll. Im Oktober 2021 wurde die Liste der teilnehmenden KĂŒnstler namentlich veröffentlicht, allerdings ohne ihre NationalitĂ€t bekannt zu geben. Nach eigener Formulierung von ruangrupa ist ihr kuratorischer Anspruch: Eine global ausgerichtete, kooperative und interdisziplinĂ€re Kunst- und Kulturplattform zu schaffen, die weit ĂŒber die 100 Tage der Documenta hinausgeht.
Schon zu Beginn des Jahres 2022, wurden unkonkrete Antisemitismus-VorwĂŒrfe laut, welche stets vonseiten der Documenta15 und des kuratierenden Teams zurĂŒckgewiesen wurden. Mit Experten aus den Bereichen Menschenrecht, Geschichte, Judentum, Kunst und Kultur wurde in Fachforen darĂŒber diskutiert. Im Vorfeld geĂ€ußerte Kritik fĂŒhrte dazu, dass diese Foren abgesagt wurden.

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Großes erreichen. Das ist der Grund, warum Ihnen bei der Erreichung Ihres Zieles helfen möchten.
                                                                                      Tatjana Mons

 

                                                                                            05. Juli.2022 


"Die Ausstellung sollte fĂŒr sich sprechen."

So startete  am 18. Juni 2022 die Documenta15 in Kassel und fĂŒhrte geradewegs in einen Eklat.

 Die großflĂ€chige Banner-Installation "People's Justice" des indonesischen KĂŒnstlerkollektivs Taring Padi wurde nach heftiger öffentlicher Kritik zunĂ€chst mit einem schwarzen Tuch verhĂŒllt und dann ganz entfernt. Das Kunstwerk zeigt unter anderem einen Soldaten mit Schweinsgesicht. Er trĂ€gt ein Halstuch mit einem Davidstern und einen Helm mit der Aufschrift "Mossad".

Experten sehen den Ruf der Documenta schwer beschÀdigt.

 2007 sind wir und viele andere Menschen sehr stolz ĂŒber die Documenta gewesen, denn sie gaben dem Menschenrechtler Ai Weiwei (regimekritischen KĂŒnstler) eine Stimme, eine Plattform und somit die Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Durch ihn bekam die Bevölkerung von China eine Art Hoffnung und Glaube daran, dass die Welt sie sieht, sieht, wie ihre Menschenrechte verletzt werden.

Und heute? 

Heute sprechen wir fĂŒr einen großen Teil der Menschheit, wenn wir sagen, die Fakten, Meinungen und Quellen beschĂ€men uns zutiefst und machen uns sehr betroffen. Wir sind enttĂ€uscht und sprachlos. Absolutes FremdschĂ€men, cringe.

Sicher haben wir alle die Reden und Entschuldigungen verschiedenster Politiker gehört, gelesen oder gesehen. Doch lernen wir nicht schon als Kinder "Eine Entschuldigung macht deine Tat nicht ungeschehen. Lass es erst gar nicht dazu kommen, dass du dich entschuldigen musst."

Das, was auf der Documenta15 in Kassel geschehen ist, ist unentschuldbar. Eine Veranstaltung, die unter anderem von der Stadt Kassel und dem Land Hessen finanziell unterstĂŒtzt wird, diesen Raum an Antisemitismus zu geben, ist skandalös.
                                                                                                       Tatjana Mons 

Wir haben eine Geschichte, ein aktuelles Leben und dann kommt das, was wir alle daraus machen.

Wir hoffen und denken, dass wir fĂŒr die meisten Menschen sprechen, wenn wir sagen, dass das was unsere Geschichte uns gelehrt hat, grausam und beĂ€ngstigend ist. Nein, es geht hier nicht um die Geschichte des Kindes in einem großen schönen Haus, mit viel Platz, lachenden Gesichtern und der Möglichkeit, unter dem blauen Himmel auf der grĂŒnen Wiese herumzutoben.  
Unsere wahre Geschichte und Vergangenheit haben wir in unserer Schulzeit, in einem Alter von etwa dreizehn oder vierzehn Jahren, auf eine ganz bedrĂŒckende Art und Weise kennengelernt.

Viele haben das das Tagebuch der Anne Frank gelesen. Noch heute gehört es in den Schulunterricht. Das Buch, das uns in jungen Jahren erschĂŒttert hat und uns fragen ließ, wie es so weit kommen konnte. Wie ist es möglich gewesen, dass ein kleines MĂ€dchen sich in einem Schrank in irgendeinem Hinterhaus versteckte? Wie konnte es sein, dass Menschen den blauen Himmel nur durch einen Spalt in einer Dachluke sahen, dass sie den Geruch der grĂŒnen Wiese nicht riechen konnten, geschweige denn darauf spielen oder gar lachen? Stattdessen selbst den Atem anhalten mussten, damit man diesen nicht hören konnte. Die Gesichter der Kleinsten schon von Angst gezeichnet, die Augen mit TrĂ€nen gefĂŒllt und voller Leid.

Dieses Leid ist unser aller Geschichte.

 Wir leben in der Gegenwart, genauer gesagt im einundzwanzigsten Jahrhundert. Wir sind glĂŒcklich darĂŒber, dass so etwas heute nicht mehr geschehen kann. Dass es heute keinen Unterschied macht, welchen Glauben, welche Herkunft oder welche Religion wir haben. Das spielt heute keine Rolle mehr, wir können alle im Regen tanzen, den Duft der Blumen riechen und unter dem blauen Himmel spazieren gehen.

Ist das wirklich die RealitÀt oder nur das, was wir sehen möchten oder wie Shakespeare einmal schrieb; der Wunsch ist Vater des Gedankens.

TatsĂ€chlich ist es doch, dass in den vergangenen Jahren antisemitische Übergriffe stetig gestiegen sind, 
Zahlen-Fakten sprechen fĂŒr sich. 

Auch Stuart mußte von solchen Erlebnissen in seinem Bekanntenkreis hören. Da ist zum Beispiel der kleine Junge,  der gerade einfach nur auf dem Weg nach Hause ist. Seine Schultasche auf dem RĂŒcken und seine Kopfbedeckung, die Kippa, welche er heute mal nicht unter der BaseballmĂŒtze versteckt. Wir wĂŒnschten, wir könnten schreiben, dass er zufrieden auf dem Heimweg ist und sich auf das Essen von Mama freut. Er lĂ€chelt nicht, ihm steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Er schaut auf den Boden, nicht rechts, nicht links. Mit Stolz trĂ€gt er seine Kippa so wie andere ihr Kreuz um den Hals. FĂŒr ihn ist es schon zur NormalitĂ€t geworden, dass er unschöne Kommentare zu hören bekommt, er bespuckt, gestoßen oder beleidigt wird. Oder er seine Kippa vom Kopf gezogen bekommt.  Es vergeht kaum ein Tag, an dem er das nicht ĂŒber sich ergehen lassen muss.  Warum ist das so, ein Kreuz reißt niemand von der Kette.  Hast du schon einmal gesehen, dass eine Kirche oder eine Moschee von der Polizei bewacht werden muss? Warum eine Synagoge? Wie kann das sein, dass es Menschen gibt, die noch heute Angst haben, weil sie an ihre Religion und ihre Herkunft glauben und festhalten?  wir uns dies von der Seele schreiben?  Weil Antisemitismus auf einer der bekanntesten, bestbesuchtesten und weltweit anerkannten Kunstausstellung, wie der documenta fifteen keine Plattform haben darf! 

Durch alle Altersgruppen geht ein Aufschrei der Schande, des UnverstÀndnisses.

documenta fifteen

Austragungsort : Deutschland

Finanziell unterstĂŒtzt: Deutschland

Anne Frank: Deutschland

                                                                                                Tatjana Mons 





 

Besuch des JĂŒdischen Friedhofs am 19.09.2021 in Gießen
Text: Tatjana Mons
Herb, ein sehr guter Freund von Stuart hatte eine tolle Idee fĂŒr das Programm „Stuart4Kids“.  Herb wohnt in Gießen und der dortige JĂŒdische Friedhof wurde im Laufe der Jahre nicht mehr so gepflegt, wie er es in der Vergangenheit war. "Wie wĂ€re es, wenn 20 oder 30 Kinder mit uns zu diesem Friedhof gehen und wir ihn wieder schön herrichten? Auch wĂŒrde ich die Steinsammlung, meiner vor 2 Jahren verstorbenen Frau spenden und den Kindern gerne die Geschichte des Friedhofs erklĂ€ren."

So ist es dann, am 19. September 2021, einem sonnigen Sonntag, das wir uns mit den Kindern und Herb treffen und uns gemeinsam auf dem Weg zum JĂŒdischen Friedhof aufmachen. Auf dem Weg zum Friedhof hören wir, dass die Kinder sich aufgeregt unterhalten. Gleichzeit freuen sie sich mit uns unterwegs zu sein, zu lernen und etwas Gutes zu tun. Je nĂ€her wir dem JĂŒdischen Friedhof kommen, umso stiller werden die Kinder. Angekommen sind sie ganz still und schauen mit großen Augen auf die ĂŒber 100 Jahre alten Grab-und Gedenksteine, die an eine lange und nie vergessene Geschichte erinnern. Hier haben Menschen ihre letzte RuhestĂ€tte oder einen Gedenkstein, der an sie erinnert. Ein beeindruckender, stiller und charismatischer Ort. Nur die aufkommenden Fragen der Kinder, die fast flĂŒsternd erscheinen, sind in der Stille zu hören. „Warum sind viele der Steine grĂŒn? Warum ist es hier nicht so sauber? Wo sind die Blumen?" 

„Wir sind dabei“, gemeinsam sind wir hier an diesem Ort der Stille, der Ruhe und nehmen uns diesem an. Es ist wie ein Besuch einer Familie auf dem Friedhof. Wie selbstverstĂ€ndlich fangen die Kinder an, Laub und Äste von den GrĂ€bern zu entfernen. In ihren Gesichtern ist zu sehen, dass sie es gerne und mit Respekt tun.

Nun sind hier noch keine Blumen, so wie es eigentlich ist, sagen ein paar der Kinder. Das ist richtig, entgegnet ihnen Stuart. Doch an jeden von Euch, gab es die Bitte, einen kleinen Stein mitzubringen. Vielleicht einen aus dem letzten Urlaub, aus Eurem Garten, ein Stein, der Dir vielleicht auf dem Weg zur Schule aufgefallen ist.  Ein Stein, der fĂŒr einen Moment Deine Seele berĂŒhrt hat. In der jĂŒdischen, aber auch in anderen Religionen bedeutet ein Stein sehr viel. Legen Menschen, Freunde, Angehörige oder Besucher des Friedhofes Steine auf eine GrabstĂ€tte, bedeutet es:

Respekt, Liebe, Ehrfurcht, Empathie mit dem Verstorbenen und seiner Familie. Er zeigt der Familie oder den Besuchern, ihr seid mit Eurer Trauer, Euren Sorgen und mit diesen GefĂŒhlen nicht alleine. Möge der Stein Euch Kraft spenden. Die Kinder haben ihre Steine in den kleinen HĂ€nden und Herb verteilt die Steinsammlung seiner geliebten, leider verstorbenen Ehefrau an die Kinder. Es ist eine friedliche Stille, fast andĂ€chtig, als die Kinder zu den GrabstĂ€tten gehen und ihre Steine niederlegen. Vereinzelt hört man die Kinder sagen „FĂŒr Dich“. 

Nachdem die Kinder die Steine verteilt und niedergelegt haben, kommen sie zurĂŒck zu Herb und Stuart, eines der Kinder sagt: „Nun muss niemand traurig sein, jeder hatte Besuch und hat einen Stein bekommen. Und sauber, sauber ist es nun auch.“

Fazit: Auch an diesem Tag mit diesem Projekt von „Stuart4Kids“ haben die Kinder etwas gelernt und gleichzeitig etwas Gutes getan. Respekt, Liebe, Geschichte und VerstĂ€ndnis fĂŒreinander. Dies war genau unsere Intuition! Wir alle sind andĂ€chtig und mit Ehrfurcht bei diesen Menschen und diesem Tag, der eine wahre Herzensangelegenheit gewesen ist. Stuart4Kids wird dieses „Herzensprojekt“ fortsetzen. 

Vielleicht ist es Dir ein Anliegen, ein Teil unseres Herzensprojekts zu werden. Ein Spaziergang zu einem Friedhof und das, was die Kinder angefangen haben fortzusetzen. Wenn Du einen kleinen Stein siehst, lege ihn dort nieder und zeige „Du wirst nie vergessen und bist nicht allein.“

Wir danken Herb fĂŒr seine großartige Idee, seine Zeit, seine Hilfe und dafĂŒr, dass er die Steinsammlung seiner geliebten Frau gespendet hat. Ein großer Dank geht auch an alle Kinder, die uns erneut gezeigt haben, wie toll sie sind. 

                        Tatjana Mons
                            20.09.2021