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Diana Wertsch

Dream it and Do it!

Idee Ulrike Parthen, Verfasser unbekannt, Mai 2022

Halt, stopp. Bitte mal kurz hier in diesem Blogartikel anhalten. Es gibt jemanden, der Dich braucht. Genau Dich und ziemlich höchste Eisenbahn. Lies am besten einfach weiter.


Letzte Woche stand ich im Kaufland ewig an der Kasse. 20-Meter-Stau vierreihig. Ich hatte also viel Zeit, die anderen vor und neben mir zu beobachten. Dabei fiel mir auf, dass jeder von uns irgendwas im Einkaufswagen hatte, das man so eigentlich nicht megadringend braucht. Also ganz dringend meine ich. Die Großpackung Schokoküsse beispielsweise in Reihe eins bei dem Herrn links neben mir. In fünffacher Ausfertigung. Scheinbar mag er Schokoküsse. Die Damen, die in Reihe drei wiederum gerade zum Abkassieren dran ist, befürchtet wohl eher einen unfreiwilligen Entzug - oder Weltuntergang. Sie ersteht 10 Packungen Zigaretten!


Da ich gerade zum längeren Rumstehen und Warten verdammt bin, schweifen meine Gedanken zum letzten Telefonat mit Stuart zurück. Stuart ist US-Amerikaner. Oh je, nicht gerade das Volk innerhalb der Weltbevölkerung, die für Anti-Verschwendung von Ressourcen jeglicher Art bekannt sind. Nicht so Stuart, obwohl er ein wohlhabender Mann ist. Vermutlich deswegen, da er einst in den Slums von Brooklyn aufwuchs, was er niemals vergisst. Ob er auch Schokoküsse einkauft, weiß ich jetzt gar nicht. Ob er mit Barack Obama telefoniert, weiß ich auch nicht. Ist Stuart der Geschäftsberater für Michael Jordan, weiß ich auch nicht. Stuart redet immer wieder über Barack Obama und Michael Jordan. Gerade deswegen bin ich mir sicher, dass der sehr bescheidene Stuart kennt Barack Obama und Michael Jordan. Dazu sagt Stuart nichts. 
Eines jedoch ist sicher: Er ist der bescheidenste Wohlhabende weit und breit. Und er hilft Not leidenden Kindern in Deutschland. Ganz praktisch, persönlich und auch mit seinem Geld. Schließlich „kann er das mal nicht in den Himmel mitnehmen", wie er sagt. Und Statussymbole waren ihm sowieso schon immer unwichtig.




Stuart und dieses runde Ding namens Basketball

Als Kind hatte Stuart zusammen mit seinen drei Geschwistern kaum zu essen, um sich herum Drogen, Messerstechereien und viele andere schlimme Dinge inmitten von Brooklyn mitanzugucken. Umso inniger war die Beziehung der Geschwister zueinander und zu seiner Mutter, die ihm schon als Fünfjährigem prophezeite, dass er mit seinem Grips und sportlichem Ehrgeiz einmal die Familie retten werde. Also rettete er sie, indem er viele Jahre wie ein Verrückter täglich 5 - 6 Stunden Basketball trainierte und mit gelassenem Willen sein Ziel verfolgte, das hieß: zu gewinnen ist schöner als zu verlieren. Er gewann immer öfter, wurde Jahre später gefragter Profi-Basketball-Star in der NBA.


„Jeder einzelne Millimeter zählt!"

Sein Erfolgsprinzip beim Basketball übertrug er auf alles im Leben: „Jeder einzelne Millimeter zählte", berichtet er mir stolz. Daher strengte er sich immer dreifach an, um diesen einzelnen Millimeter zu verstehen und umzusetzen. Er wurde sehr jung erfolgreicher Manager, Geschäftsmann, Referent und Berater. Bei allem Erfolg blieb er konstant bescheiden, seiner Mutter sei Dank, deren Werte sein Leben bis heute prägen. Seit knapp dreißig Jahren lebt er nun schon in Deutschland. An der Stelle schnell zu Dir rüber gewechselt. Du möchtest ja händeringend erfahren, warum die Welt Dich so dringend braucht. Mindestens genauso dringend wie den Stuart und mich...

 


 Zeit, Talent oder Geld. Verschenk es einfach - gleich heute!
Einfach so mal anpacken, jemandem helfen, der gerade Hilfe braucht. Im Großen oder Kleinen. Sich ehrenamtlich engagieren oder dem einsamen alten Mann von gegenüber eine halbe Stunde unserer Zeit für ein Gespräch schenken. Machen wir das alle nicht viel zu selten? Und haben auch gleich schon eine Erklärung parat mit der wohl berühmtesten Ausrede des 21. Jahrhunderts: „keine Zeit!".


Vielleicht ist das mit der Zeitfrage aber auch so ein bisschen wie mit dem Einkaufswagen. Braucht man das alles wirklich so megadringend im Leben? Muss es jetzt heute Abend das Fußballtraining unbedingt sein oder kann das einmal ausfallen und Du machst erwähntem älteren Nachbarn eine Freude? Müssen es fünf Großpackungen Schokoküsse sein oder reicht nicht auch eine? Die paar gesparten Euro bedeuten für ein Kind in Deutschland ein leckeres Pausenbrot. Für Dich sind Schokoküsse ein Luxus. Für dieses Kind ein simpel belegtes Brot, da es grundsätzlich ohne Frühstück und Vesper zur Schule aus und die erste spärliche Mahlzeit erst um 13 Uhr zu sich nehmen kann. Stuart geht mit gutem Beispiel voran und verschenkt sein ganzes Herz, sehr viel von seinem Geld und eine Menge seiner Zeit. Kinderlachen statt Rolex – macht ihn wahnsinnig glücklich.



Jeder Millimeter und so. Du erinnerst Dich?



Ich stelle mir gerade vor, wie viele Menschen man zum Lachen bringen und aus einer Not helfen könnte, wenn jeder nur einen Millimeter seiner Zeit, Liebe und Geld verschenken würde. Wow! Da ich Not in gesundheitlicher Form selbst kenne, weiß ich, wie sich das anfühlt. Daher unterstütze ich Stuart in seinem Anliegen neuerdings ehrenamtlich, bringe meine Arbeitskraft und Zeit ein für Stuarts Kinder-Hilfsprojekt.

Königsteiner Woche am 19.05.2022

Andacht und Basketballnachmittag
Einladung zum Basketball mit hohem Funfaktor

Königstein (kw) – Im Nachgang zum orthodoxen Osterfest in der vergangenen Woche hatte die Ukrainehilfe Königstein am Samstagnachmittag ein gemütliches Miteinander mit gegrilltem Lamm und umfangreichem Salatbüffet im Kirchgarten der evangelischen Immanuel-Kirche in Königstein geplant. Leider machte das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung der Organisatorinnen und Organisatoren, so dass kurzerhand umgeplant werden musste.
Dankenswerterweise konnten die Veranstalter ersatzweise den überdachten Saal in der evangelischen Nachbargemeinde in Schneidhain nutzen.
Die Einladungsliste umfasste nicht nur alle Geflüchteten aus der Ukraine, sondern auch ihre Gastgeberinnen und Gastgeber sowie die involvierten Akteure der Stadt Königstein. 

Obwohl sich so Mancher durch das schlechte Wetter vom Besuch der Veranstaltung abbringen ließ, trafen schlussendlich ca. 150 Personen zum Grillfest ein.                              Es war den Akteuren der Ukrainehilfe – ganz besonders Pfarrerin Katharina Stoodt-Neuschäfer – ein großes Bedürfnis, im Rahmen einer kurzen Andacht die traurige Tatsache anzusprechen, dass das diesjährige Osterfest im Zeichen des aktuellen Krieges und des da- mit verbundenen Leids in der Ukraine stand. „Gib den Aggressoren Einsicht und Einhalt“, so die sehnlichen Worte der Pfarrerin. Nach dem auf Ukrainisch gesprochenen Vaterunser hatte jeder die Gelegenheit, eine Kerze im Gedenken an die vielen Menschen anzuzünden, die entweder noch immer in ihrem Hei-matland ausharren bzw. dieses mit Waffen verteidigen (müssen). Trotz der weiterhin düs-teren Aussichten für ihr Land war die große Dankbarkeit der Geflüchteten zu spüren. „Wir sind so unendlich dankbar, dass wir hier in Sicherheit sind und dass wir so herzlich auf- genommen wurden“, so die Worte von Vikto- ria, die mit ihrem Sohn, ihrer Schwester und ihrer Mutter aus einer Kleinstadt in der Nähe von Kiew geflüchtet ist. „Es war ein schönes gemeinsames Fest, das für einen kurzen Mo- ment die Probleme der Welt vergessen ließ“, so Dr. Andrea Schlosshan von der Ukrainehilfe Königstein.

Ein weiteres Highlight folgte dann am Sonntag, den 1. Mai. Die gemeinnützige Organisation „Stuart4kids“ ermöglichte mit ihren Freikarten 50 Geflüchteten, darunter der Großteil Jugendliche, das letzte Basketball- Bundesligaspiel der Frankfurt Skyliners gegen Medi Bayreuth live zu erleben. Schokolade und Gutscheine für Nachos oder Popcorn rundeten das Gesamtpaket dabei ab.
Ein von allen Beteiligten bestätigtes einmaliges, großartiges Erlebnis, denn den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern war eine derartige Atmosphäre bei Sportveranstaltungen bislang unbekannt. Alle feuerten die Skyliners mit großer Freude und viel Engagement an – abschließend kamen die Profispieler persönlich, gaben Autogramme und standen für Erinnerungsfotos zur Verfügung.
Ein großes Dankeschön an Stuart Truppner und sein Team! 
Zweifellos hat der Basketballsport an diesem Nachmittag neue ukrainische Fans hinzugewonnen.(gs) 

Philanthropie für die Schüler*innen des Philantrophiens - I.E. Lichtigfeldschule
Kids bei den FRAPORT Skyliners

FRAPORT SKYLINERS e.V.  10.Benefiz-Gala

Stuart Truppner und sein gesamtes Team unterstützen das Skyliners-Programm 
"Basketball macht Schule"
Stuart4Kids freut sich über den Erfolg des Programms und die nächste Saison mit den FRAPORT SKYLINERS


Taunus-Nachichten
07.05.2022
Privatinitiative kümmert sich um hilfsbedürftige Kinder

3.05.2022 Eine super Woche mit Stuart4Kids und den Fraport Skyliners

Stuart uns sein Team bedanken sich bei allen großen und kleinen Gästen für das Kommen, die bombastische Stimmung in der Ballsporthalle und das positive Feedback von allen Seiten.

Am Sonntag, 1. Mai 2022 waren auf Einladung Stuart Truppners aus Königstein, Frankfurt und Umgebung ca. 550 Menschen, darunter fast 500 Kinder, zum Basketball-Bundesliga Abschlussspiel der Frankfurt Skyliners in die Ballsporthalle in Frankfurt Höchst gekommen. Sie erlebten ein äußerst spannendes Match, in welchem die Skyliners in ihrem letzten Saisonspiel gegen Medi Bayreuth 82:70 gewonnen haben.

Die Kinder, die aus unterschiedlichsten Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet kommen (Schulen, Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit, Synagoge Westend in Frankfurt, Ukraine-Hilfe, Sportvereine etc.), sollten einen unvergesslichen Tag bei diesem Basketball-Spiel haben. Weil es ihm eine große Herzensangelegenheit ist, zu helfen, hatte Stuart Truppner auch ca. 75 in Königstein untergekommene Flüchtlinge aus der Ukraine zu diesem Spiel mit eingeladen. „Dies tut meinem Herzen gut – an diesem Tag sind wir alle Kinder“, so Stuart. Finanziert wurde das Event – wie immer im Rahmen seines Projekts „Stuart4Kids“ –  von ihm ganz allein, da er in seinem Wirken komplett unabhängig bleiben möchte!

Wäre die Gruppe kleiner gewesen (z.B. eine Schulklasse), hätte anschließend ein Gespräch mit ein bis zwei Spielern der Skyliners stattfinden sollen. Sie hätten darüber berichten können, wie sie es selbst zum Spitzenspieler gebracht haben, wie sie sich selbst immer wieder motiviert haben, was sie angetrieben hat. Angesichts der Größe der Teilnehmerzahl diesmal war das in der o.g. Form nicht möglich. Die Kinder werden daher im Nachgang zum Spiel einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie sich damit auseinandersetzen, ob sie Spaß hatten, was sie bei dem Spiel gelernt haben, was man aus dem Sport-Bereich generell lernen kann und warum Sport für die Gesellschaft so wichtig ist. Die Ergebnisse aus den Fragebögen werden eingesammelt und anschließend mit ihren Betreuern / Lehrern besprochen.

Für die Kinder war dieser Tag ein besonders schönes Erlebnis, insbesondere auch, weil sie nach dem Spiel noch besonders herzlich von den Frankfurter Spielern und Verantwortlichen empfangen wurden. Es kam regelrechte „Wohnzimmer-Atmosphäre“ auf, so wohl fühlten sich die Kids. Und das lag nicht nur daran, dass die Spieler noch ein paar Bälle an die Gruppen verteilten, sondern auch, dass sie liebevoll auf die kleinen Fans eingingen. Für Stuart und sein Team noch einmal Grund, allen Beteiligten sehr herzlich für diesen wunderbaren Tag zu danken.

Königsteiner Woche 18/2022

Was kann ein erfolgreicher Geschäftsmann nach seinem aktiven Berufsleben in der Freizeit Sinnvolles tun?

Stuart Truppner war in seinem Berufsleben einer der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmensberater weltweit. Der gebürtige US-Amerikaner lebt seit 31 Jahren in Deutschland und unterstützt benachteiligte Kinder im Raum Frankfurt (Main) und in Hessen, wo er unlängst sein Projekt „Stuart4Kids“ gestartet hat.

Auf seiner Website stuart4kids.de beschreibt er detailliert, wie er dazu gekommen ist, sich für bedürftige Kinder einzusetzen. Er erläutert darin, wie er diesen Kindern helfen möchte und, welches Konzept er mit seinen so bezeichneten „Spaß- und Lern-Tagen“ verfolgt.


Bei diesen Tagen sollen die Kinder ein schönes Erlebnis haben (z. B. beim Besuch eines Sport-Events oder eines Museums o. ä.), bei dem sie anschließend das Erlebte selbst noch einmal aktiv reflektieren. Idealerweise im Austausch mit Menschen, die eine Vorbildfunktion ausüben wie Trainer und Sportler eines Vereins oder Museumsleitern.


Am Sonntag, 1. Mai 2022, lädt Stuart fast 500 Kinder zum Abschluss-Heimspiel der Frankfurt Skyliners (Basketball Bundesliga) ein. Die Kinder, die aus unterschiedlichsten Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet kommen (Schulen, Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit, Synagoge Westend in Frankfurt, Ukraine-Hilfe, Sportvereine etc.), sollen einen unvergesslichen Tag bei diesem Basketball-Spiel haben.


Weil es ihm eine große Herzensangelegenheit ist, zu helfen, hat er auch etwa 100 in Königstein untergekommene Flüchtlinge aus der Ukraine zu diesem Spiel mit eingeladen. „Dies tut meinem Herzen gut – an diesem Tag sind wir alle Kinder“, so Stuart.


Finanziert wird das alles von Stuart ganz allein, da er in seinem Wirken komplett unabhängig bleiben möchte!


Wäre die Gruppe kleiner gewesen (z. B. eine Schulklasse), hätte anschließend ein Gespräch mit Spielern der Skyliners stattgefunden. Sie hätten berichten können, wie sie es selbst zum Spitzenspieler gebracht haben. Wie sie sich selbst immer wieder motiviert haben; was sie angetrieben hat.


Angesichts der Größe der Teilnehmerzahl ist das diesmal in der o. g. Form nicht möglich. Die Kinder werden daher einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie sich damit auseinandersetzen, ob sie Spaß hatten, was sie bei dem Spiel gelernt haben, was man aus dem Sport-Bereich generell lernen kann und warum Sport für die Gesellschaft wichtig ist. Die Ergebnisse aus den Fragebögen sollen gesammelt und anschließend mit ihren BetreuerInnen/LehrerInnen besprochen werden.


Der US-Amerikaner tut Gutes in Hessen und finanziert alles komplett aus eigener Tasche.
Um unabhängig bleiben zu können, nimmt Stuart auch keine Spenden seitens Dritter an.


Besuch des Jüdischen Friedhofs am 19.09.2021 in Gießen
Text: Tatjana Mons
Herb, ein sehr guter Freund von Stuart hatte eine tolle Idee für das Programm „Stuart4Kids“.  Herb wohnt in Gießen und der dortige Jüdische Friedhof wurde im Laufe der Jahre nicht mehr so gepflegt, wie er es in der Vergangenheit war. "Wie wäre es, wenn 20 oder 30 Kinder mit uns zu diesem Friedhof gehen und wir ihn wieder schön herrichten? Auch würde ich die Steinsammlung, meiner vor 2 Jahren verstorbenen Frau spenden und den Kindern gerne die Geschichte des Friedhofs erklären."

So ist es dann, am 19. September 2021, einem sonnigen Sonntag, das wir uns mit den Kindern und Herb treffen und uns gemeinsam auf dem Weg zum Jüdischen Friedhof aufmachen. Auf dem Weg zum Friedhof hören wir, dass die Kinder sich aufgeregt unterhalten. Gleichzeit freuen sie sich mit uns unterwegs zu sein, zu lernen und etwas Gutes zu tun. Je näher wir dem Jüdischen Friedhof kommen, umso stiller werden die Kinder. Angekommen sind sie ganz still und schauen mit großen Augen auf die über 100 Jahre alten Grab-und Gedenksteine, die an eine lange und nie vergessene Geschichte erinnern. Hier haben Menschen ihre letzte Ruhestätte oder einen Gedenkstein, der an sie erinnert. Ein beeindruckender, stiller und charismatischer Ort. Nur die aufkommenden Fragen der Kinder, die fast flüsternd erscheinen, sind in der Stille zu hören. „Warum sind viele der Steine grün? Warum ist es hier nicht so sauber? Wo sind die Blumen?"

„Wir sind dabei“, gemeinsam sind wir hier an diesem Ort der Stille, der Ruhe und nehmen uns diesem an. Es ist wie ein Besuch einer Familie auf dem Friedhof. Wie selbstverständlich fangen die Kinder an, Laub und Äste von den Gräbern zu entfernen. In ihren Gesichtern ist zu sehen, dass sie es gerne und mit Respekt tun.

Nun sind hier noch keine Blumen, so wie es eigentlich ist, sagen ein paar der Kinder. Das ist richtig, entgegnet ihnen Stuart. Doch an jeden von Euch, gab es die Bitte, einen kleinen Stein mitzubringen. Vielleicht einen aus dem letzten Urlaub, aus Eurem Garten, ein Stein, der Dir vielleicht auf dem Weg zur Schule aufgefallen ist.  Ein Stein, der für einen Moment Deine Seele berührt hat. In der jüdischen, aber auch in anderen Religionen bedeutet ein Stein sehr viel. Legen Menschen, Freunde, Angehörige oder Besucher des Friedhofes Steine auf eine Grabstätte, bedeutet es:

Respekt, Liebe, Ehrfurcht, Empathie mit dem Verstorbenen und seiner Familie. Er zeigt der Familie oder den Besuchern, ihr seid mit Eurer Trauer, Euren Sorgen und mit diesen Gefühlen nicht alleine. Möge der Stein Euch Kraft spenden. Die Kinder haben ihre Steine in den kleinen Händen und Herb verteilt die Steinsammlung seiner geliebten, leider verstorbenen Ehefrau an die Kinder. Es ist eine friedliche Stille, fast andächtig, als die Kinder zu den Grabstätten gehen und ihre Steine niederlegen. Vereinzelt hört man die Kinder sagen „Für Dich“.

Nachdem die Kinder die Steine verteilt und niedergelegt haben, kommen sie zurück zu Herb und Stuart, eines der Kinder sagt: „Nun muss niemand traurig sein, jeder hatte Besuch und hat einen Stein bekommen. Und sauber, sauber ist es nun auch.“

Fazit: Auch an diesem Tag mit diesem Projekt von „Stuart4Kids“ haben die Kinder etwas gelernt und gleichzeitig etwas Gutes getan. Respekt, Liebe, Geschichte und Verständnis füreinander. Dies war genau unsere Intuition! Wir alle sind andächtig und mit Ehrfurcht bei diesen Menschen und diesem Tag, der eine wahre Herzensangelegenheit gewesen ist. Stuart4Kids wird dieses „Herzensprojekt“ fortsetzen.

Vielleicht ist es Dir ein Anliegen, ein Teil unseres Herzensprojekts zu werden. Ein Spaziergang zu einem Friedhof und das, was die Kinder angefangen haben fortzusetzen. Wenn Du einen kleinen Stein siehst, lege ihn dort nieder und zeige „Du wirst nie vergessen und bist nicht alleine.“

Wir danken Herb für seine großartige Idee, seine Zeit, seine Hilfe und dafür, dass er die Steinsammlung seiner geliebten Frau gespendet hat. Ein großer Dank geht auch an alle Kinder, die uns erneut gezeigt haben, wie toll sie sind.

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Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung 
im März 2018