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Event-Rückblick 4. März:

Das Kinderhospiz Bärenherz und die Brückenschule bei den Fraport Skyliners in Frankfurt



Story + Text: Ulrike Parthen

„Kennst du Obama?“, so die erste Frage der Kids an ihren neuen amerikanischen Freund Stuart. Das würde mich (Uli, die Verfasserin des Textes) ehrlich gesagt auch interessieren. Viel spannender als diese Frage ist jedoch eine andere: Wer war vor dem Event am 4. März aufgeregter – die Kinder oder Stuart? Ich persönlich bin mir da sehr sicher: Stuart natürlich! Doch die Geschichte am besten von ganz vorne.

Der Sonntag beginnt für Stuart zunächst hektisch. Zwei Stunden vor Abfahrt in die Arena erfährt er, dass einige Kinder krank geworden sind und nicht teilnehmen können. Die Tickets verfallen lassen? Never! Und so telefoniert Stuart mit den teilnehmenden Organisationen. Die wiederum mit den Eltern, um kurzfristig weitere Kinder dazu einzuladen. Allesamt bewerkstelligen einen Telefonmarathon und schaffen in 120 Minuten das Unmögliche. Tickets gerettet und spontan sogar noch 20 nachgekauft. Um kurz nach 12 Uhr erhalte ich die ca. zehnte aufgeregte Mail an diesem Vormittag von Stuart mit den Worten: „Uli, wir fahren jetzt los.“ Gut so, denn noch mehr Aufregung verkraften wir jetzt alle nicht mehr.

Dann ist der große Moment gekommen. Stuart steht mit klopfendem Herzen vor der Arena, wo gerade die beiden Busse mit den Kids eintreffen. Jedes Einzelne von ihnen begrüßt er mit einer herzlichen Umarmung. Bedeutet: 60 liebevolle „Knuddler“ gleich zu Anfang, die den Bann sofort brechen. Stuart wird vom Fleck weg als amerikanischer Opa adoptiert, was sein Herz noch lauter klopfen lässt. Wie es sich für einen fürsorglichen Opa gehört, kümmert sich Stuart liebevoll um seine Schützlinge. Er versorgt sie erst mal mit Getränken, Popcorn und Co. Danach werden die Plätze gestürmt, bei denen sich die Skyliners haben nicht lumpen lassen. Es warten allerbeste Plätze für allerbeste Kids darauf, in Beschlag genommen zu werden, yeah. 

Die Kinder staunen nicht schlecht, als irgendwann Daniel aufkreuzt. Er ist Deutschlands größter Basketballer mit stolzen 220 Zentimetern. Wie man sieht, sprengt er mit seiner Größe alle unsere Fotos. Er, das Management der Skyliners und Stuart schenken den Kindern die ganze Zeit über herzliche Aufmerksamkeit, alle kümmern sich und geben ihnen das Gefühl: Hey, du bist wichtig, wir haben dich lieb! Lässt eine Stimmung wie an Weihnachten entstehen, nur mindestens zehnfach schöner. Die Mamas der Kinder weinen deswegen, weil sie so gerührt sind. Manche Kinder auch. Eines jedoch am lautesten zur Halbzeit. Potzblitz, die Skyliner liegen tatsächlich 2-3 Punkte zurück. Damit bricht eine Welt für den Jungen hinter Stuart zusammen. Also tröstet Stuart ihn mit den Worten: „Abgerechnet wird erst zum Schluss, hier ist noch lange nichts verloren.“ Und schon strahlt er wieder. Was soll ich sagen. Stuart behält Recht, denn am Ende gewinnen die Skyliners und alle sind happy. Was für ein toller Tag, die Zeit verging wie im Fluge.

Der Abschied fällt allen sehr schwer. Die Kinder umarmen Stuart weinend. Fast jedes fragt ihn: „Stuart, wann besuchst du mich zu Hause?“ Für Stuart endet der ereignisreiche Tag mit einer fast schlaflosen Nacht. So viele Emotionen wollen erst mal verdaut werden. Viel wichtiger aber ist das, was den Kindern mit diesen Stunden gegeben wurde. Das Basketball-Spiel, Spaß und Abenteuer sind das eine. Viel wichtiger aber ist die Liebe. Und die gab es heute im Überfluss – an die, die sie so dringend brauchen. Es war wunderschön mit euch, liebe Kinder und Eltern. Schön, dass es euch gibt! Viel Spaß beim Stöbern in den Event-Fotos von eurem großen Tag:

© Fotos: privat + Fraport Skyliners





Vorfreude

Drei Tage vor dem Event: Die Karten sind eingetroffen! 72 x Sitzplatz-Bereich, 4 x Rollstuhl-Bereich, 75 Verzehrsgutscheine. Ihr lieben Skyliners, wir kommen!







Stuart & sein Team unterstützen:

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Stuart unterstützt auch seit Jahren die „Deutsche Kinderkrebsstiftung“ und die "Til Schweiger Foundation" seines Freundes Til.

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